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THE JAPAN FOUNDATION ÜBERSETZERPREIS
Seit 1999 verleiht The Japan Foundation einen Übersetzerpreis in Höhe von 5.000 Euro für das beste aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte, im deutschsprachigen Raum erschienene Buch.
Der The Japan Foundation Übersetzerpreis wird in jeweils zwei aufeinanderfolgenden Jahren für eine literarische Übersetzung und in jedem dritten Jahr für die Übersetzung eines Sachbuches vergeben. In diesem Jahr wurden alle in den Jahren 2002 bis Ende 2005 in deutscher Sprache in Buchform erschienenen Übersetzungen japanischer Literatur bewertet. Die Auswahl wurde von einer deutsch - japanisch besetzten Jury vorgenommen, deren Mitglieder sich schwerpunktmäßig mit literarischen Texten in japanischer Sprache und deren Übersetzung befassen. Es werden Übersetzungen ausgezeichnet, die durch besondere Genauigkeit und sprachliche Sensibilität hervortreten, wissenschaftlich sorgfältig erarbeitet wurden und dem deutschsprachigen Publikum wichtige Werke japanischer Prosa oder Lyrik zugänglich machen.
Ausgezeichnet werden Werke, welche dem Verständnis Japans oder dem gegenseitigen Verständnis zwischen Japan und dem deutschsprachigen Raum dienen und die als besondere akademische bzw.kulturelle Leistung anerkannt werden.
Bisherige Preisträger des The Japan Foundation Übersetzerpreises
1999 (Literatur-Übersetzung)
Otto Putz
für SÔSEKI Natsume: Ich, der Kater, Frankfurt am Main 1996 und
ÔE Kenzaburô: Reißt die Knospen ab, Frankfurt am Main 1997
2000 (Sachbuch-Übersetzung)
Professor Dr. Wolfgang Seifert und Uwe Hohmann
für OKUMURA Hiroshi: Japan und seine Unternehmen - Einführung in gegenwärtige Strukturprobleme, München 1998
2001 (Literatur-Übersetzung)
Professor Dr. Ekkehard May
für Shômon. Das Tor der Klause zur Bananenstaude. Haiku von Bashôs Meisterschülern Kikaku, Kyorai, Ransetsu, Mainz 2000
2002 (Literatur-Übersetzung)
Annelie Ortmanns
für YOSHIMOTO Banana: Amrita, Zürich 2000 und Dornröschenschlaf: drei Erzählungen von der Nacht, Zürich 2001 sowie ÔE Kenzaburô: Grüner Baum in Flammen, Frankfurt am Main 2000
2003 (Sachbuch-Übersetzung)
Professor Dr. Peter Pantzer
für Die Iwakura-Mission: das Logbuch des Kume Kunitake über den Besuch der japanischen Sondergesandtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahre 1873, München, 2002
2004 (Literatur-Übersetzung)
Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler
für OGAWA Yôko: Schwimmbad im Regen, München 2003
Katja Caßing für HIGASHINO Keigo: Mord am See, Löhne 2003
und für OSAWA Arimasa: Der Hai von Shinjuku: Sodom und Gomorrha, Löhne 2003
2008 (Literatur-Übersetzung)
Nora Bierich für ÔE Kenzaburô: Tagame. Berlin-Tokio,
Frankfurt am Main, 2006
