JAPANISCHES BUCHDESIGN DER GEGENWART
Klingspor-Museum für internationale Buch- und Schriftkunst in Offenbach
Sonntag, 1. Dezember - Sonntag, 12. Februar 2012
Nach den Stationen in Leipzig (Museum für Druckkunst) und Köln (Japanisches Kulturinstitut Köln) werden derzeit im Offenbacher Klingspor-Museum für internationale Buch- und Schriftkunst 131 herausragende Bücher gezeigt, die etwa in den letzten zehn Jahren bis 2010 in Japan publiziert worden sind.
2010 sei, so die Kuratorin M. Teramoto, das Jahr des E-Books und es sei für sie eine bedeutungsvolle Aufgabe gewesen, eine Ausstellung zu konzipieren, die das Design von auf Papier gedruckten Büchern vorstellt. Obwohl digitale Bücher stark im Vormarsch sind, heben sich Papierbücher immer noch durch ihre eigenen Qualitäten hervor:
die Farben und Formen, die sich über die Seiten erstrecken,
der Glanz des Umschlags,
die Textur des Buchdeckels,
der Geruch der Seiten,
das Gewicht des Buches,
all diese Sinnesempfindungen beim aufschlagen und blättern machen das Lesen zu einem besonderen Ereignis. Daurch fällt der Buchgestaltung stärkeres Gewicht zu:
- So sticht Mineralium Index aus der Rubrik „schöne Literatur“ durch seinen Buchdeckel hervor. Angelehnt an die Vorstellung von einem Mineral wurde dafür ein extra dickes Papier gewählt, worauf eine vielfarbig schimmernde Marmorierung gedruckt ist.
- Das Manga Poten seikatsu zeichnet sich durch die pfiffige Idee aus, eine Reklamebeilage mit den Sonderangeboten der Woche als Schutzumschlag und einen Kassenbon als Bauchbinde zu nehmen.
- Im Bilderbuch König der Wölfe variiert die Schriftausrichtung, je nachdem wie sich der Wolf bewegt. Fällt er, so verläuft die Schrift traditionell japanisch von oben nach unten, liegt er im Gebüsch, ist der Text wie im Deutschen horizontal angelegt.
Die Bücher sind gemäß ihrem Inhalt und ihrer Gestalt in die acht Bereiche schöne Literatur, wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Bilderbücher, Manga, Kunstbücher und Photobände, Ausstellungskataloge und Sonstige unterteilt. Ein kleiner Teil der Bücher kann sogar angefasst und gelesen werden.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude an der Ausstellung!
Zu dieser Ausstellung wird noch ein Katalog erscheinen. Anfragen an info@jki.de
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DIALOGAUSSTELLUNG - GABRIELE HORNDASCH UND MAIKO SUGANO
"Zwischen den Zeichen"
Freitag, 9. Dezember 2011 - Mittwoch, 29. Februar 2012

"Schadenschnelldienst",
Gabriele Horndasch 2010 (c) Christian Konrad

Maiko Sugano
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 9. Dezember 2011, 19 Uhr, mit einer inhaltlichen Einführung durch Friederike Fast, Kuratorin Marta Herford.
Maiko Sugano zeigt Skulpturen und Objekte aus Holz, Gabriele Horndasch realisiert eine Gedichtzeile aus Leuchtbuchstaben auf dem Balkon des Instituts.
SUGANO's and HORNDASCH's work is serial in nature. SUGANO deals with memory and creates a unique signsystem of her own. HORNDASCH traces the existent and in the process of rediscovering and reordering visualizesintriguing new interpretations.Both deal of the issue of where things start and where they end. For the JapanFoundation Cologne they will create site‐specific installations, SUGANO concentrating on an extension of thesoap sculpture series, HORNDASCH creating new performance/installation work.
(Originaltext der Künstlerinnen)
Gabriele Horndasch wurde in Aschaffenburg geboren, sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach dem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf im Fach Bildhauerei und Film bei Prof. Irmin Kamp, Prof. Jannis Kounellis und Prof. Werner Spies war sie anschließend Meisterschülerin bei Prof. Irmin Kamp. Verschiedene Stipendien führten sie ins Ausland, unter anderem nach Frankreich und Südkorea. Gabriele Horndasch ist international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, neben Ausstellungen in Deutchland wurden ihre Werke in Belgien, Österreich, Polen und Südkorea gezeigt. Weitere Informationen unter http://www.gabriele-horndasch.de/
Maiko Sugano stammt aus Tôkyô und hat zunächst an der Tôkyô National University of Fine Arts and Music studiert, bevor sie für ein weiteres Studium an das California College of the Arts in San Francisco gegangen ist. Sie hat als Grafikdesignerin gearbeitet, ein Artist-in-Residence-Programm in der Präfektur Ibaraki geleitet und kam 2009 auf Einladung der japanischen Agency for Cultural Affairs als Praktikantin nach Deutschland an das Marta Herford-Museum. 2010 schloss sich ein zweimonatiges Stipendium des Neuen Kunstforum, Köln, an. Maiko Sugano hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen innerhalb Japans sowie den USA und Deutschland teilgenommen. Weitere Informationen unter http://www.maikosugano.com/
Als Gastkünstlerin des Ateliers Höherweg e.V., Höherweg 271, 40231 Düsseldorf, präsentiert Maiko Sugano im Rahmen eines Open Studio ihre Arbeiten von Montag, 14. November bis Montag, 5. Dezember 2011, täglich von 15 bis 18 Uhr (www.a271.de)
Bitte beachten Sie auch das Künstlergespräch am Samstag, 10.12.11 um 16 Uhr. Das Gespräch moderiert Regina Barunke, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Köln
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PHOTOAUSSTELLUNGEN
– WELTKULTURERBE IN JAPAN / DIE GÄRTEN KYÔTOS IM WANDEL DER JAHRESZEITEN
Schloss Wiligrad, Mecklenburg-Vorpommern
Samstag, 14. Januar - Sonntag, 26. Februar
Eröffnung: Samstag, 14. Januar, 17 Uhr, Galerie des Schlosses Wiligrad
Zu Photographen:
Weltkulturerbe in Japan
Der Photograph Miyoshi Kazuyoshi wurde 1958 in der Präfektur Tokushima geboren und erhielt im Alter von 27 Jahren als seither jüngster Preisträger den wichtigen Kimura Ihee Award für seinen Photoband Rakuen (Paradies). Er hat ausgedehnte Reisen in alle Teile der Welt unternommen und eine umfangreiche Publikation mit Aufnahmen des Welterbes in Japan herausgegeben.
Die Gärten Kyôtos im Wandel der Jahreszeiten
Der Photograph Mizuno Katsuhiko wurde 1941 in Kyôto geboren. Nach seinem Abschluss an der Dôshisha-Universität hat er an dem Tôkyô College of Photography (Tôkyô sôgô shashin senmon gakkô) ein Aufbaustudium angeschlossen. Seit 1969 hat er sich in seiner photographischen Arbeit auf die Szenerie Kyôtos spezialisiert.2002 wurde sein Werk Landscapes for Small Spaces (Tsuboniwa) mit dem höchsten Preis des Fore Word 2002 Book of the Year Award in der Sektion Home & Garden ausgezeichnet.
Exponate aus Besitz des Japanischen Kulturinstituts .....................................................................................................................................................................................................................................................
AUSSCHREIBUNG DIALOGAUSSTELLUNG IN 2012/13
bis zum 17. Februar 2012
Yukako Ando, "dialog", 2010
Das Japanische Kulturinstitut in Köln (The Japan Foundation) setzt auch im Fiskaljahr 2012/13 seine Dialogausstellungen fort, bei denen Werke von jeweils einem japanischen und einem deutschen Künstler gezeigt werden.
Die Ausstellungen bieten Künstlern aus Japan und Deutschland ein Forum des Dialogs und lassen ihnen freie Wahl bei dem Ausstellungsthema. Neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten übernimmt das Japanische Kulturinstitut die Bewerbung der Ausstellung (Homepage, Einladungskarten, Presse), trägt die Kosten für die Ausstellungsversicherung und bietet in begrenztem Rahmen finanzielle Unterstützung.
Bedingungen
Es können sich japanische und deutsche Künstler um eine Dialogausstellung bewerben, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Möglich sind Einreichungen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Installation (Klang-Installationen und Videoprojektionen sind aus technischen Gründen nur in sehr eingeschränktem Maße möglich).
Die Künstler müssen sich bereits als Paar bewerben, Einzelbewerbungen sind nicht möglich.
Auswahlverfahren
Die Auswahl erfolgt durch eine Jurysitzung, an der ein deutscher und ein japanischer Kunstexperte sowie die zuständigen Mitarbeiter des Japanischen Kulturinstituts teilnehmen.
Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbung erfolgt formlos und muss Folgendes beinhalten:
- kurzer Lebenslauf
- Auflistung der bisherigen (wichtigsten) Ausstellungen
- Aussagekräftiges Bildmaterial (Kataloge, Fotos), das vorwiegend aktuelle Arbeiten zeigt (etwa 20 Abbildungen)
- Kurzbeschreibung einer Konzeptidee
- Verpackungsmaterial, das für den Rückversand der Unterlagen ausreichend frankiert ist. Sollte dies nicht vorliegen, behalten wir uns vor, die Unterlagen nach der Jury-Auswahl zu vernichten (wenn die Unterlagen persönlich abgeholt werden, muss dies gut sichtbar vermerkt sein)
Die Bewerbung kann in deutscher, japanischer oder englischer Sprache abgefasst sein.
Ab sofort können Interessenten für die Ausstellungen, die im Fiskaljahr 2012/13 stattfinden werden, ihre Bewerbungen einreichen.
Einsendeschluss ist der 17. Februar 2012.
Das Ergebnis der Sitzung wird voraussichtlich Ende März / Anfang April 2012 bekannt gegeben.“
Eine Skizze mit dem Grundriss der Räumlichkeiten finden Sie hier und Fotos finden Sie hier.
Eine Liste mit den Künstlern der bisherigen Ausstellungen finden Sie hier.
Bitte richten Sie Ihre Unterlagen an:
Japanisches Kulturinstitut
(The Japan Foundation)
Kenji Matsumoto / Angela Ziegenbein
Universitätsstraße 98
50674 Köln
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Email:ziegenbein@jki.de
www.jki.de
T. 0221 - 9 40 55 80
F. 0221 - 9 40 55 89
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DIE PUPPEN JAPANS
Theodor-Zink-Museum und Wadgasserhof
Mittwoch, 21. September - Sonntag, 26. Februar 2012
In der japanischen Kultur sind kunstvoll angefertigte Puppen Kultobjekt, Symbole, Glücksbringer, sie sind Theaterfiguren oder Abbilder der Gesellschaft.
Die Ausstellung wird Puppen aus den verschiedensten Bereichen der japanischen Kultur zeigen.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: http://www.theodor-zink-museum.de
Exponate aus Besitz des Japanischen Kulturinstituts
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FERNE GEFÄHRTEN
Museum Weltkulturen D5, Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim
Dienstag, 8. November 2011 - Sonntag, 5. Februar 2012

2011 jährt sich die offizielle Aufnahme deutsch-japanischer Beziehungen
zum 150. Mal.
Die Unterzeichnung des „Freundschafts-, Handels- und
Schifffahrtsvertrags“ durch Shōgun Tokugawa Iemochi und den preußischen
Staatsmann Graf Friedrich Albrecht zu Eulenburg am 24. Januar legte 1861
den Grundstein für die anhaltend fruchtbare, gelegentlich wechselhafte
Freundschaft zwischen Japan und Deutschland. Unter der Schirmherrschaft
des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff und des japanischen
Kronprinzen Naruhito findet anlässlich des Jubiläums ein Festjahr statt,
in dessen Mittelpunkt das Ausstellungsprojekt „Ferne Gefährten" steht.
Die rem realisieren die Ausstellung mit großzügiger Unterstützung des
Auswärtigen Amtes und der Kulturstiftung des Bundes.
Mehr Informationen zu der Ausstellung finden Sie unter:
www.rem-mannheim.de/ausstellungen/ferne-gefaehrten.html
Gefördert von The Japan Foundation
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NOBUYOSHI ARAKI & SHIRO TSUJIMURA: WORK IN PROGRESS
Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Samstag, 29. Oktober 2011 - Sonntag, 04. März 2012
Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln präsentiert zeitgleich zur Sonderausstellung "Japanische Malerei" den Zyklus „Sentimental Journey/ Winter Journey“ sowie großformatige Arbeiten aus „Private Photography“ des bekannten japanischen Fotokünstlers Nobuyoshi Araki. Zusammen mit den keramischen Arbeiten von Shiro Tsujimura ergibt sich ein kontrastreiches Spannungsfeld.
Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie Unter:
www.museenkoeln.de/museum-fuer-ostasiatische-kunst/
In Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut
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GOLDENE IMPRESSIONEN: JAPANISCHE MALEREI 1400 - 1900
Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Samstag, 29. Oktober 2011 - Montag, 05. März 2012
Die Ausstellung vermittelt einen eindrucksvollen und umfassenden
Überblick über die Strömungen der japanischen Malerei vom 15. bis zum
frühen 20. Jahrhundert.
Sie gliedert sich in 7 Themengruppen: Bilder
von Göttern, Geistern und Menschen; Bilder von buddhistischen Heiligen
und daoistischen Unsterblichen (Zen-Malerei); Landschaftsmalerei im
chinesischen Stil; Malerei im höfischen japanischen Stil; Malerei auf
Schiebetüren und Stellschirmen; Darstellungen schöner Frauen der
fließenden Welt; Natur und Mensch in der Malerei des 18. bis frühen 20.
Jahrhunderts.
Neben dem Einfluss der monochromen chinesischen
Tuschmalerei spiegelt die Ausstellung die einheimische, ausgesprochen
farbenprächtige höfische Tradition japanischer Malerei und schließlich
den stilistischen Einfluss der europäischen Malerei und Photographie im
19. und frühen 20. Jahrhundert wieder. Ausstellung und Katalog liefern
einen substanziellen Schlüssel zum Verständnis der Kultur des
Inselreiches Japan, das für Einflüsse von Außen stets empfänglich war
und dessen Identität und besondere Stärke bis heute gerade in der
Aneignung des Fremden liegt.
Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie Unter:
www.museenkoeln.de/museum-fuer-ostasiatische-kunst/
In Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut
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DIE KAISERLICHE VILLA KATSURA. FOTOGRAFIEN VON ISHIMOTO YASUHIRO
Das Bauhaus – Archiv Berlin
Mittwoch, 18. Januar – Montag, 12. März

Katsura: Hauptgebäude,
50,8 x 40,6 cm,
Silbergalantine. (Foto: Ishimoto Yasuhiro)
Der 1921 in Chicago als Sohn japanischer Eltern geborene, am dortigen Institute of Design ausgebildete Fotograf zählt zu den Wenigen, die eine Erlaubnis erhalten haben, die Innen‐ und Außenräume des Jahrhunderte alten Architekturkomplexes in Kyoto aufzunehmen.
Die gezeigten Fotografien aus dem Jahr 1954 inszenieren den von Architekten wie Walter Gropius oder Bruno Taut als Vorbild gerühmten Bau bewusst modern.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet:
- Mittwoch 08.Februar, ab 19.30 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Manfred Speidel und Filmvorführung "Katsura" (1972, 25 min., deutsch)
- Mittwoch 07.März, ab 19.30 Uhr: Vortrag von Antje Papist‐Matsuo
Weitere Information zur Ausstellung finden sie unter:
http://www.berlin.de/tickets/ausstellungen/villa-katsura-fotografien/index.php
Gefördert von The Japan Foundation
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