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Japanisches Kultur Institut

ALTES JAPAN

Historische Aufnahmen aus der Sicht westlicher Reisender

8. September bis 22. Dezember 2017

Aufnahme einer Garküche, teilweise handkoloriert
Die Ausstellung zeigt 55 historische Photographien von Japan, die im späten 19. Jahrhundert aus der Perspektive westlicher Reisender aufgenommen wurden. Ein Großteil der Exponate stammt aus der Sammlung des Diplomaten Karl von Eisendecher (1841-1934), der sich zwischen 1875 und 1882 in Japan aufhielt und zunächst als Ministerresident und danach als Gesandter des Deutschen Reiches wirkte.

In vier Kapiteln zu den Themen Gewerbe, Transport, Porträts und Gruppenaufnahmen sowie Architektur vermitteln die Aufnahmen einen Eindruck von Alltagsszenen und Stadtansichten aus der frühen Meiji-Zeit (1868-1912). Sie wurden entweder von den Reisenden selbst oder von japanischen Photoateliers angefertigt, die in den größeren Städten Landschafts- und Genrephotographien erstellten.

Obwohl Japan im Zuge der Meiji-Restauration tiefgreifende Veränderungen in Politik, Technik, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur erfuhr, betonen die Aufnahmen interessanterweise zumeist traditionelle Aspekte, was dem Bedürfnis der ausländischen Reisenden nach Exotismus und Romantik geschuldet sein mag.

Die Ausstellung kann von nicht-kommerziellen Institutionen zur Mitveranstaltung ausgeliehen werden.