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Japanisches Kultur Institut

VON DER KUNST, EIN TEEHAUS ZU BAUEN

Exkursionen in die japanische Ästhetik

27. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018

Takahiro Kondo, "Tsunami / Waves" series (Bowls), 2016. Marbleized porcelain, silver mist glaze © Thomas Svab (Tbc)
Die Ausstellung Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen lädt zu Streifzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik ein. Ausgangspunkt der musealen Entdeckungsreise ist das traditionelle japanische Teehaus, ein Ort spiritueller Erfahrung. Begründet wurde diese Praxis durch den berühmten Teemeister Sen no Rikyû (1522–1591), der die Teezeremonie als ein synästhetisches Ereignis verstand. Teehäuser, so Rikyûs Empfehlung, sollen betont einfach sein und aus Materialien bestehen, die dem Verschleiß und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können.

Aus der japanischen Teekultur und ihrer Verbindung zum Zen-Buddhismus geht eine Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren hervor, der wir Objekte von überwältigender Schönheit verdanken. In der Ausstellung werden die grundlegenden Gedanken der japanischen Tee-Ästhetik im Rahmen von sieben thematischen Sektionen entfaltet und erlebbar gemacht. Die in den Sektionen ausgestellten Werke aus Kunst, Architektur, Design und Fotografie sind Teil einer kulturgeschichtlichen Entwicklung. Die Autorinnen und Autoren der ausgestellten Werke vollbringen gewandte Transferleistungen: Im Dialog mit handwerklichen und gestalterischen Traditionen aktualisieren sie die zentralen Motive und Themen der Teekultur unter Verwendung aktueller Werkstoffe und innovativer Formen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Veranstalters

Veranstalter und Veranstaltungsort:
Neues Museum
Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstraße 5
90402 NürnbergTelefon: 09 11 / 240 20 69
Fax: 09 11 / 240 20 29

Gefördert von der Japan Foundation