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Japanisches Kultur Institut

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Japanisches Kulturinstitut

YAMATOJI – NARA UND UMGEBUNG

Fotografien von Irie Taikichi

4. bis 31. Juli 2018

Hibara-Schrein in der Stadt Sakurai

Die Ausstellung aus dem Besitz des Japanischen Kulturinstituts zeigt Fotografien aus der Region Yamato, die nach der Einführung des Buddhismus im sechsten Jahrhundert lange Zeit das politische und kulturelle Zentrum Japans bildete. In ihrer Ausdehnung entsprach sie weitgehend der heutigen Präfektur Nara. Seit dem frühen achten Jahrhundert entstanden in Yamato zahlreiche Tempel der verschiedenen buddhistischen Schulen, die über China und Korea nach Japan gelangt waren. Die Tempel sind architektonische Meisterwerke und beherbergen wertvolle religiöse Kultgegenstände, die in vielen Fällen als „Nationalschätze“ oder „Wichtige Kulturgüter“ eingestuft wurden.

Die Ausstellung zeigt herausragende Tempelanlagen wie den Hokkeji, Kôfukuji, Murôji, Tôdaiji, Tôshôdaiji oder Yakushiji und vermitteln ein faszinierendes Bild von der künstlerischen Kreativität und technischen Perfektion, die beim Bau der Tempel und ihrer Kultbilder zum Einsatz kamen.

Alle Fotografien wurden von Irie Taikichi (1905-1992) aufgenommen, der in Nara geboren wurde und sich zeitlebens darauf konzentrierte, die Gegend von Yamato und buddhistische Skulpturen mit der Kamera einzufangen. Die Werke des vielfach preisgekrönten Fotografen wurden in zahlreichen Ausstellungen vorgestellt und Bildbänden publiziert. 1992 wurde in Nara zu seinen Ehren das "Irie Taikichi Memorial Museum of Photography Nara City" eröffnet.

Die Ausstellung kann von nicht-kommerziellen Institutionen zur Mitveranstaltung ausgeliehen werden.