Direkt zum Inhalt

Direkt zur Navigation

Japanisches Kultur Institut

BOKUSÂ (THE BOXER) - EIN SELTENES FILM-HIGHLIGHT

Donnerstag, 01. Juni 2017 | 19 Uhr

© 1977 Toei Company, Ltd.
Als krönenden Abschluss der Sportfilmreihe, die bis Ende Mai lief, zeigen wir mit Bokusâ (The Boxer) von Terayama Shûji ein Film-Highlight, das auch in Japan nur noch selten zu sehen ist (1977,  94 Minuten, OmeU).

Terayama Shûji (1935 – 1983) avancierte in den 1960er Jahren zu einer Leitfigur der japanischen Avantgarde und war gleichermaßen als Romancier, Lyriker, Essayist, Dramatiker, Drehbuchautor und Kritiker erfolgreich. Auch wenn sich sein Filmschaffen mit fünf Spielfilmen und rund 15 experimentellen Kurzfilmen zahlenmäßig vergleichsweise bescheiden ausnimmt, nahm Terayama jedoch innerhalb der japanischen Filmgeschichte eine wegweisende Stellung ein.

Bokusâ entstand kurz nach der großen Erfolgswelle des amerikanischen Boxdramas Rocky und war der erste populäre Film von Terayama, den er mit der Produktionsgesellschaft Tôei produzierte.

Hayabusa, ein ehemaliger Box-Champion, verliert seinen Bruder bei einem Unfall, der durch einen technischen Defekt an einem Kran ausgelöst wurde. Den Kran hatte Temma Tatsuo geführt, der davon träumt, irgendwann Box-Champion zu werden. Er bittet Hayabusa, ihn zu trainieren, doch der lehnt zunächst ab und willigt erst ein, als er von der Zielstrebigkeit des jungen Mannes überzeugt ist. Das harte Training wird belohnt, denn Temma erhält die Chance, an einer großen Meisterschaft teilzunehmen.

In Gastauftritten sind die Ex-Champions Shirai Yoshio, Fighting Harada und Guts Ishimatsu zu sehen.

Eintritt frei!