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Japanisches Kultur Institut

REGIONAL ECONOMIC INTEGRATION OF JAPAN AND ASIA

Symposium (in englischer Sprache)

Donnerstag, 9. Februar 2017 // 14 - 17:30 Uhr

Japans erfolgreiche Bemühungen um wirtschaftliche Integration in Ost- bzw. Südostasien und darüber hinaus im asiatisch-pazifischen Raum sind im Westen relativ wenig bekannt. Mit bislang 15 Staaten hat Japan Abkommen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit abgeschlossen, welche aktuell 22,3 Prozent seines Außenhandelsvolumens abdecken. Japanische Unternehmen engagieren sich schon länger beim Ausbau von Investitionsprojekten und Handelsbeziehungen in der Region; sie tragen damit markant zur wirtschaftlichen Entwicklung Pazifisch-Asiens bei. Ein Trans Pacific Partnership-Freihandelsabkommen (TPP) könnte diese Netzwerkbildung weiter stärken, auch wenn nach der Präsidentenwahl in den USA die Zukunft dieses Vorhabens ungewiss erscheint. Es gibt immerhin noch andere Ansätze zur Stärkung des Freihandels im asiatisch-pazifischen Raum. 
                                                                                                                                         
Solche Entwicklungen haben auch für den Handel europäischer Länder mit der Region markante Auswirkungen. Der demnächst erwartete Abschluss eines europäisch-japanischen Freihandelsabkommens und weitere Projekte auch mit anderen Staaten werden für zusätzliche Dynamik sorgen. Welche Entwicklungen sind bereits zu beobachten; was ist zu erwarten? Wie wirkt sich dies auf die Unternehmen aus; wie können sie vorausschauend agieren? Das Symposium will in vier Vorträgen über diese Aspekte informieren und sie in einer anschließenden Podiumsdiskussion vertiefen.

Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

Prof. Shujiro Urata, Universität Waseda, Tokyo
Prof. Dr. Rolf Langhammer, Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Akira Yasuda, Japan External Trade Organization
Gerhard Wiesheu, Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis, Düsseldorf

Moderation und Mitveranstalter:
Prof. Dr. Werner Pascha, Universität Duisburg-Essen