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Japanisches Kultur Institut

TOKYO 2020

Wie sich die japanische Hauptstadt für die Olympichen Sommerspiele neu erfindet

Freitag, 28. April 2017 // 19 Uhr

Kengo Kumas Entwurf für das Olympiastadion in Sendagaya, © Kengo Kuma Architects
Von Ulf Meyer, Architekt, Journalist und Diplom-Ingenieur

Vom 24. Juli bis 9. August 2020 werden in Tokyo die 32. Olympischen Sommerspiele stattfinden. Ähnlich wie bei den Olympischen Spielen von 1964 bildet der Wettbewerb den Anlass für eine städtebauliche Neudefinition der japanischen Hauptstadt und dem Bau neuer Sportstätten, die auch architektonisch Aufmerksamkeit verdienen.

Die meisten Wettbewerbe sollen innerhalb von acht Kilometern um das olympische Dorf ausgetragen werden. Innerhalb dieses Radius verteilen sich die Sportstätten auf die Heritage Zone im Norden sowie die Tokyo Bay Zone im Süden.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Bauprojekte und wird besonders auf das von Kuma Kengo entworfene „Neue Nationalstadion“ (Shin kokuritsu kyôgijô) eingehen. Darüber hinaus beleuchtet er die Konsequenzen der städtebaulichen Veränderungen und zieht einen Vergleich zur Tokyo Olympiade von 1964.

Ulf Meyer (*1970) hat Architektur an der TU Berlin und am Illinois Institute of Technology in Chicago studiert. 2001/02 war er Mitarbeiter bei Shigeru Ban Architects in Tokyo, 2008-2010 Dozent für Nachhaltigen Städtebau und Architektur an der Kansas State University in Manhattan, KS. 2012 hat er die Architektur-Biennale in Hongkong / Shenzhen ko-kuratiert. Als Journalist hat Ulf Meyer zahlreiche Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht sowie Architekturführer herausgebracht, darunter „Tokyo Architecture“ (2010).