RAUMSAGASHI

Dialogausstellung mit Suse Itzel und Mayuko Kudo

17. Januar bis 28. März 2020

© Mayuko Kudo

Zur Eröffnung am Freitag, den 17. Januar 2020 um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Lilian Haberer, Vertretungsprofessorin für Kunstgeschichte im medialen Kontext, KHM Köln

In ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung nehmen Suse Itzel und Mayuko Kudo direkt auf die Räumlichkeiten des Japanischen Kulturinstituts Bezug. Der Ausstellungsraum wird mit realen Einbauten und virtuellen Anbauten verändert und erweitert.

Mayuko Kudo kombiniert AR (Augmented Reality), VR (Virtual Reality), 3D-Scanning, 3DCG und Video-Mapping. Sie untersucht, wie diese neuen Methoden in der materiellen Welt mit analogen Medien und im realen Raum intervenieren können. Sie erstellt neue Sequenzen, indem sie analoge Medien, Real Space, Malerei und digitale Medien miteinander verbindet.

Die Aufbauten von Suse Itzel täuschen ihre Materialität oft nur vor. Eine Wand ist keine wirkliche Wand. Bei näherem Hinschauen entpuppt sie sich als Nachahmung. Itzels Videoarbeiten imitieren oder forcieren Zerstörungs- und Zerfallsprozesse. Material wird lebendig. Der Raum selbst und seine Gegenstände sind die Akteure. Die Architektur gerät aus den Fugen.

Mayuko Kudo und Suse Itzel haben sich während ihres Studiums an der Hochschule für Medien in Köln kennengelernt. Mit zwei unterschiedlichen Herangehensweisen verweben die Künstlerinnen den Ausstellungsraum und das Gebäude des Japanischen Kulturinstituts mit Elementen aus den Räumlichkeiten der eigenen Vergangenheit. Indem jede der Anderen Fotografien ihrer persönlichen Räume aus Kindheit und Jugend zur Verfügung stellt, vermischen sie das jeweils Eigene mit dem Fremden.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kunsthochschule für Medien Köln