FILMGESCHICHTEN: MYTHEN DER WILDNIS

28. März bis 19. Dezember 2019

© Trigon-film

Mit der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive und Themen in den Blick genommen und durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. In der Kombination von Klassikern und neuen Filmen unterschiedlicher Herkunft wird die Vielseitigkeit filmischen Erzählens erlebbar. Der Kinozuschauer ist eingeladen, den Blick für verschiedene Filmsprachen und Lesarten zu schärfen und Filmgeschichte immer wieder neu zu entdecken. Alle Filme werden, wenn möglich, im originalen Aufführungsformat als 35- und 16-mm-Kopien präsentiert und von Filmkritikern und -historikern eingeführt.

Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Seit jeher ist Wildnis als westliche Projektionsfläche für das Fremde, als Sehnsuchts- und Schreckensfantasie jenseits der Grenzen einer selbsternannten Zivilisation ein beliebtes Sujet im Film. Die Reihe beschäftigt sich mit diesen tradierten Bildern und Fiktionen von Wildnis, wobei der Fokus auf Filmen liegt, in denen Menschen der Zivilisation freiwillig entfliehen. Was passiert mit den Menschen, die es in die Wildnis zieht? Wonach suchen sie? Wofür steht die Wildnis im Film? Und wie hat sich der westliche Blick auf Natur und Wildnis im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts verändert?

Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 verhandelt das Programm diese Fragen und schlägt dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. Am 9. Mai um 19 Uhr wird der Klassiker DIE FRAU IN DEN DÜNEN von Hiroshi Teshigahara gezeigt (1964, 147 Minuten, OmU), mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte, Filmkritiker und –kurator.

Veranstaltungsort
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
www.filmforumnrw.de

Genauere Informationen finden Sie auch im offiziellen Flyer zur Reihe.