ASPEKTE DER DIGITALISIERUNG IN JAPAN UND DEUTSCHLAND

Symposium

Freitag, 13. März und Samstag, 14. März 2020

© Yasufumi Nishi / © JNTO

Die Tagung befasst sich zunächst mit der Frage, wie im Ländervergleich Japan – Deutschland mit neuen digitalen Alltagsanwendungen umgegangen wird und ob sich hierbei kulturell bedingte Unterschiede feststellen lassen. In drei Präsentationen werden verschiedene konkrete Beispiele aus dem Alltag gegeben. In der nachfolgenden Podiumsdiskussion wird schließlich diskutiert, wie in beiden Ländern die Schlüsselbegriffe „Industry 4.0“ und „Society 5.0“ verstanden werden.

Am zweiten Konferenztag werden ethische Maßstäbe vorgestellt, die auf nationaler Ebene bzw. im Falle von Deutschland auch auf EU-Ebene in gesetzlichen Regelwerken zur KI und zum Datenschutz Anwendung finden. Die abschließende Diskussionsrunde wird versuchen, eine Einschätzung der in Japan und Deutschland vertretenen Positionen im Kontext einer global vernetzten Welt vorzunehmen und diese mit Ländern zu vergleichen, die anderen Prinzipien folgen.

Veranstalter:
Japanisches Kulturinstitut (The Japan Foundation),
Universität zu Köln

Tagungsprogramm

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Freitag, 13. März 2020
Gibt es einen kulturspezifischen Umgang mit der Digitalisierung?

16:30 Uhr
Begrüßung und einführende Moderation
Moderatorin des Tagungsprogramms und der Podiumsdiskussionen: Dr. Cosima Wagner, FU Berlin
Beispiele fortschreitender Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen des Alltags

17 Uhr
Künstliche Soziale Intelligenz: Die Gesellschaft verwandeln mit sozialen Robotern
Referent: Assistant Professor OSAWA Hirotaka, Universität Tsukuba, Faculty of Engineering, Information and Systems

17:30 Uhr
Roboter in der Medizintechnologie: Auswirkungen des „Robot Suit / Wearable Cyborg HAL“ auf Menschen und Gesellschaft
Referent: SAKURAI Takeru, Cyberdyne Inc.

18 Uhr
Maisart – Kompakte KI wird die Welt umfassend verändern
Referent: SUGIE Hiroshi, Mitsubishi Electric Europe B.V.

18:30 Uhr
Pause

19 Uhr
Mathematische Möglichkeiten und Grenzen der KI
Referent: Dr. Jobst Landgrebe, Geschäftsführer der Cognotekt GmbH, Köln

19:15 Uhr
Moderierte Diskussion zum Thema „Gibt es einen kulturspezifischen Umgang mit der Digitalisierung?“
Teilnehmer: Alle Referenten und Dr. Björn Schmitz-Luhn, Geschäftsführer von CERES (Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health) der Universität zu Köln

21 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages

Samstag, 14. März 2020
Ethische Fragen der Digitalisierung

14 Uhr
Einführung durch die Moderatorin

14:15 Uhr
Ethische Maßstäbe für Regulierung und Gestaltung algorithmischer Systeme im europäischen Kontext
Referentin: Prof. Christiane Woopen, Universität zu Köln, CERES, Forschungsstelle Ethik

15 Uhr
Menschen und Roboter - Werkzeuge, Konkurrenten oder Partner?
Referent: Associate Professor KUKITA Minao, Universität Nagoya, Graduate School of Informatics

15:30 Uhr
Die Gestaltung des Rechtssystems für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft. Die aktuelle Lage und Zukunftsperspektiven in Japan
Referentin: Associate Professor YOKOTA Akemi, Universität Chiba, Graduate School of Social Sciences

16 Uhr
Pause

16:30 Uhr
Moderierte Abschlussdiskussion mit allen Referenten

18:30 Uhr
Ende der Veranstaltung